Unsere Erlebnisse im Pfadfinderjahr 2019

UNSER SOMMERLAGER 2019 IN ZEELAND

Faires Pfingstlager

Wie in jedem Jahr, so fand auch diese Jahr an Pfingsten wieder das traditionelle Pfingstlager der niederwürzbacher Pfadfinder statt.


Als Lagerplatz diente uns wiederum das Gelände des Vogelschutzvereins im Seelbachtal wofür wir uns recht herzlich bei diesem bedanken möchten.


Das Motto war in diesem Jahr „vollKOSTbar“ und folgte damit der gleichnamigen Jahresaktion der DPSG. In Übereinstimmung mit unserem Ziel Fairtrade-Stamm zu werden galt es diesmal, wo immer möglich, nur fair gehandelte oder bio Produkte zu kaufen.

Dadurch gestaltete sich der Einkauf der Lebensmittel zwar etwas komplizierter, war aber dennoch machbar und es hat auch Spaß gemacht sich wieder einmal etwas genaue mit diesem Thema zu befassen.


Abgerundet wurden die fairen Mahlzeiten schließlich durch entsprechende Spiele um bei den Kindern noch mehr die Bedeutung von fairtrade und bio zu verankern.

Letztendlich war uns auch das Wetter wieder holt und wir konnten ein weiteres schönes Pfingstlager erleben.


Gut Pfad  

72 Stunden-Aktion der Pfadfinder Niederwürzbach


In diesem Jahr hat unser DPSG Stamm Niederwürzbach an der 72 Stunden-Aktion des BDKJ Speyer teilgenommen und versucht mit eigenen Projekten die Welt ein Stück besser zu machen.


Nach der Eröffnungskundgebung, die für uns in Homburg stattfand, ging es los.


Das Ziel: „Rettet die Wildbienen“. Mittlerweile ist es zwar kein Geheimnis mehr,

wie wichtig Bienen für das Leben, wie wir es kennen, sind, aber dadurch hat sich nichts am Problem des Bienensterbens geändert.


Wegfall von Lebensraum, fehlen von „Futterpflanzen“ und unnötiger/überhöhter Einsatz von Pestiziden setzen unseren kleinen Freunden immer schwerer zu.

Nicht alle dieser Probleme konnten wir im 72-Stunden Format angehen. Aber zumindest wollten wir die Wohnungsnot und Nahrungsmittelknappheit etwas mindern.


Maßnahme 1: „Samenbomben“, weniger martialisch als es sich anhört, handelt es sich hierbei um ein Gemisch aus Blumenerde, Ton, Lehm und diversen Blumensamen. Zu mehreren Dutzenden haben wir diese nach dem Gottesdienst verteilt, in der Hoffnung bei den Gemeindemitgliedern eine möglichst schöne, bunte und schmackhafte Blumenwiese für die Bienen zu erzeugen.


Maßnahme 2: Bau eines Hochbeets an der Kirche. Nach Fertigstellung und Befüllung (da passt doch mehr rein als gedacht), wurde es mit, von den Kindern selbst ausgesuchten, bienenfreundlichen Blumen bepflanzt.


Maßnahme 3: Essen und Schlafen, eine unschlagbare Kombination! Was lag also näher als der Bau eines Bienenhotels gleich neben dem erwähnten Hochbeet. Noch vor der Fertigstellung wurden die diversen Zimmer verschiedener Größen bereits stark von anreisenden Gästen in Anspruch genommen und erste Brutkammern verschlossen. Anmerkung: Wir hatten zwar auf baldige Einwohner gehofft, aber dass diese sich gleich so schnell und in solcher Anzahl einstellen, hätten wir nicht gedacht.


Maßnahme 4: Bau eines noch größeren Bienenhotels (Spitzname Goliath) für die Blumenwiese im Niederwürzbacher Wiesental zwischen Spielplatz und Rot-Kreuz Haus.


Maßnahme 5: Weitere Aufklärung/Sensibilisierung unserer Teilnehmer sowie unseren Freunden vom Stamm Rohrbach, für die Wichtigkeit der Bienen/Wildbienen durch den Vortrag eines Fachmannes vom NABU St.Ingbert, der uns auch bezüglich Standort, Bauweise und Füllmaterial der Bienenhotels eine unschätzbare Hilfe war.

Weiterhin durften wir auch bei der Gärtnerei Zeller noch einem Vortrag zum Thema „Blumen und die Bedeutung der Bienen für die Pflanzenwelt“ lauschen.

Ergänzt wurden die Aktionstage von mehreren leckeren, „Honig-versüßten“ Speisen zur Stärkung.


Fazit: Ein spannendes, schweißtreibendes, spaßiges und hoffentlich lohnendes, langes Wochende im Zeichen der Weltverbesserung. Die Kinder haben sich wirklich viel Mühe gegeben und waren mit ganzem Herzen bei der Sache und das sieht man den Projekten auch deutlich an. Natürlich werden wir alle Projekte auch weiterhin betreuen.


Unser besonderer Dank gilt der jungen Biosphäre Bliesgau für die Förderung der Aktion, unseren Nachbarn und Gemeindemitgliedern für die zahlreiche spontane Hilfe vor und während der 72 Stunden und natürlich auch für Materialspenden wie z.B. Zitronen zur Verpflegung oder Dachschindeln von einer Dachdeckerei. Ohne diese Hilfe wäre das Ganze so nicht zu realisieren gewesen. Vielen Dank!

Gut Pfad

Erstellt von Ramona Gebhardt/Martin Kropp