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DPSG Stamm Niederwürzbach
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Unsere Aktivitäten und Sonstige Informationen

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Beitragsinformationen

Die Mitgliedschaft im DPSG-Stamm Niederwürzbach kostet derzeit 50 ,- pro Jahr, bei Geschwistern gibt es Familienermäßigung.

Darüber hinaus braucht jedes Mitglied das Pfadfinderhemd (Kluft) sowie ein Halstuch in Stufenfarbe und einen entsprechenden Knoten. Zusammen betragen die Kosten dafür einmalig ca. 40,-.

Für Kinder die noch unentschlossen sind bieten wir eine kostenlose, vierwöchige Schnuppermitgliedschaft an. Erst danach ist der Jahresbeitrag zu entrichten und die Anschaffung der Kluft notwendig.


Benötigte Ausrüstung

Obwohl die Auswahl an Ausrüstungsgegenständen die ein Pfadfinder brauchen KANN, natürlich schier endlos ist, ist die Liste der wirklich notwenigen Dinge recht überschaubar. Schließlich soll ein Pfadfinder bescheiden sein und lernen auch mit dem Nötigsten klarzukommen.

Neben der obligatorischen Kluft, dem Halstuch und dem entsprechenden Knoten, benötigt Ihr Kind noch einige andere Dinge für Zeltlager und ähnliches.

Abgesehen von der üblichen Kleidung sind das zum Beispiel:

-eine Wetterfeste Regenjacke,

-stabile Wanderschuhe,

-einen Schlafsack,

-eine Isomatte, aus Schaumstoff oder selbst aufblasend (bitte keine Luftmatratzen!),

-eine Taschenlampe,

-ein stabiles, hochwertiges Taschenmesser (bei billig-Produkten besteht Verletzungsgefahr!),

-einen Großen Trekkingrucksack als Hauptgepäck,

-einen kleinen Tagesrucksack für Ausflüge.


Noch ein paar Worte zur Kluft selbst
Die Kluft ist nicht nur ein nützliches, strapazierfähiges Kleidungsstück, sondern darüber hinaus auch ein wichtiger Teil des Pfadfindertums und Erkennungszeichen nach außen hin.
Es dient der Identifikation (vor allem in größeren Menschenmengen), stärkt das Gemeinschaftsgefühl und minimiert gleichermaßen soziale wie finanzielle Unterschiede.
Gerade dieser letzte Absatz geht direkt auf Robert Baden-Powell zurück, war Kern seiner Philosophie und sollte auf keinen Fall mit Militarismus, Gleichschaltung oder sonstigen negativen Auswüchsen in Verbindung gebracht werden.

Die Gruppenstunden

die Gruppenstunden bilden die Basis des Stammeslebens. Hier kommen die einzelnen Gruppen wöchentlich mit ihren Leitern zusammen. 

Meistens nach Gruppen getrennt, bei einigen Aktionen trifft sich jedoch auch der ganze Stamm.
Hierbei sind die Gestaltungsmöglichkeiten ausgesprochen umfangreich.
Das Spektrum reicht vom gemeinsamen Kochen, über kleine Wanderungen in der Natur, bis hin zum Feuer machen. Aber es wird auch gebastelt, gemalt, genäht und natürlich gespielt.
Wie der genaue Plan aussieht hängt zum einen natürlich von der Altersstufe ab, aber zum Teil auch vom Willen der Kinder selbst. Mehrmals jährlich setzen wir uns zusammen und jeder kann Wünsche und Vorschläge einbringen.

Natürlich ist ein wichtiger Bestandteil all jenes, das unter dem Begriff „pfadfinderisches“ zu verstehen ist, wie z.b. Wegezeichen, das arbeiten mit Karte und Kompass, Pfadfindertheorie, Knotenkunde, der richtige Umgang mit Messer, Säge und Beil und vieles, vieles mehr.

Da natürlich einige Themen umfangreicher sind als die 1 ½  Stunden die eine Gruppenstunde bietet, werden manche Projekte über mehrere Wochen gezogen, denn der Pfadfinder macht nichts halb.

Das ganze Programm wird abgerundet von gelegentlichen Sonderaktionen wie Filmabende, Übernachtungen oder Ausflüge.

Die Gruppenstunden finden immer Montags im katholischen Pfarrhaus Niederwürzbach statt.

Wölflinge (6-10 Jahre) von 17:00 - 18:30 Uhr

Jungpfadfinder (11-13 Jahre) von 18:30 - 20:00 Uhr

Pfadfinder (14-16 Jahre) von 18:30 - 20:00 Uhr

Rover (ab 16 Jahre) von 18:30 - 20:00 Uhr


Eine Anmeldung für Interessierte im Vorfeld ist möglich, aber nicht unbedingt nötig. Gerne kann man auch einfach zur passenden Uhrzeit mal vorbeikommen (an Feiertagen und während der Ferien finden keine Gruppenstunden statt).

Die Zeltlager

Da die Geschichte der Pfadfinder ja mit einem Zeltlager angefangen hat, ist es nicht verwunderlich dass gerade diese auch über hundert Jahre später noch der Höhepunkt des jährlichen Pfadfinderkalenders sind.
Zweimal im Jahr packen wir unsere Ausrüstung zusammen und fahren gemeinsam ins Zeltlager. Das erste Mal zu Pfingsten wo wir das verlängerte Pfingstwochenende dazu nutzen, nach dem langen Winter wieder für das große Sommerzeltlager fit zu werden. Dabei bleiben wir meistens in Niederwürzbach um die Anfahrt kurz zu halten und auch Nicht-Mitgliedern die Teilnahme zu ermöglichen.

In den Sommerferien folgt dann das längere Sommerlager (7-10 Tage). Hier fahren wir immer etwas weiter weg. Das Ziel liegt natürlich jedes Jahr wo anders. Unter anderem waren wir bisher zum Beispiel schon im Allgäu, im Schwarzwald, an der Nordsee, an der französischen Atlantikküste, in der Bretagne, in Holland, in Österreich und auch in England.

Diese Tage sind dann vollgepackt mit Spaß und Erlebnissen. Natürlich hängen vor allem die Ausflüge die wir unternehmen stark von der Gegend ab. Aber denkbar sind z.B. Bergwanderungen, baden im Meer oder ersatzweise in einem See, Stadtführungen, Museumsbesuche, Erkundungstouren durch die Natur, der Besuch eines Parks usw.

Des Weiteren wird meistens auch etwas gebastelt und handwerklich gearbeitet. Natürlich auch wieder Urlaubsort bezogen. Das kann dann zum Beispiel ein kleines Mosaik sein, ein Wanderstab, ein Frühstücksbrett, ein Knotenbrett oder was ganz anderes. Aber der Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt.

Wie gesagt sind Zeltlager, hier insbesondere das Sommerlager, der Höhepunkt des Jahres und etwas das kein Pfadfinder verpassen sollte. Die gewonnenen Erinnerungen zaubern oft auch noch nach zehn Jahren ein Lächeln auf die Lippen und um zu einer echten Gruppe zusammen zu wachsen, gibt es sowieso nicht besseres als ein Lager!

Hike,-eine Wanderung voller Erfahrungen

Ein weiterer wichtiger Punkt im Pfadfinderjahr betrifft lediglich die Stufen ab Jungpfadfinder (ab 11 Jahren), nämlich der jährliche Hike (Haik,Haijk usw.). Eine mehrtägige Wanderung die meistens in der ersten Woche der Herbstferien stattfindet und uns in der Regel in den Pfälzer Wald oder die dahinterliegende Rheinebene führt.

Übernachtet wird in Pfarrhäuser, Jugendräumen, Schulen oder ähnlichem. Auch dieser Termin stellt einen der Höhepunkte dar und ist etwas das jeder wenigstens einmal erlebt haben sollte. Um zu erlernen seinen Rucksack ordentlich zu pack und sich auf das Nötigste zu beschränken, gibt es nichts besseres als den überfüllten Rücksack 10-15 Kilometer am Tag tragen zu müssen.
Das ist natürlich überspitzt und bisher haben wir auch immer eine Lösung für solche Probleme gefunden.
Aber in der Tat fördert ein Hike ganz sicher das eigene Organisationstalent und lehrt die Jugendlichen zu erkennen was wirklich gebraucht wird und worauf man auch verzichten kann.

Nach einem langen Wandertag mit schwerem Gepäck lernt man die kleinen Freuden und Annehmlichkeiten wieder zu schätzen, die ein trockener Schlafplatz, ein warmes Essen und ein weiches Sofa darstellen. Eine sinnvolle Erfahrung in unserer überladenen, luxuriösen Konsumgesellschaft.

Außerdem lernt der Pfadfinder dabei viel über sich selbst und erkennt seine körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Natürlich wird niemand zurückgelassen wenn es mal einen Durchhänger gibt. Ein weiterer Punkt der für den Hike spricht->es entsteht ein "Wir-Gefühl" und eine noch stärkere Bindung bzw. Kameradschaft.

Obwohl diese Tage also sehr anstrengend sein können, sind die Erfahrungen, Erkenntnisse und Erinnerungen die Strapazen mehr als wert!

Sonstige Aktivitäten

Die Vorgenannten sind zwar unsere drei wichtigsten "Blöcke", aber auch abseits davon unternehmen wir viel zusammen.

Egal ob Übernachtungen in unseren Gruppenräumen, Tagesausflüge ins Umland, Bezirksfahren mit anderen Pfadfindern, oder Projektphasen bei denen wir uns mit einem speziellen Thema, inklusive Spielen und Ausflügen, über einen längeren Zeitraum hinweg beschäftigen, bei uns ist eigentlich immer etwas los und es gibt etwas zu tun oder zu lernen.

Getreu unserem Leitbild führen wir natürlich auch immer wieder Aktionen durch bzw. nehmen an solchen Teil deren, Ziel es ist armen Menschen und Menschen in Not zu helfen, dadurch leisten wir nicht nur einen Beitrag zu unserem eigenen Vergnügen und unserer eigenen Entwicklung, sondern eben auch zur sozialen Gerechtigkeit und dienen damit der Gesellschaft. Ganz so wie es sich Robert  Baden-Powell vor über 100 Jahren vermutlich gewünscht hat.

erstellt von Martin Kropp/Ramona Gebhardt