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DPSG Stamm Niederwürzbach
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Unsere Erlebnisse im Jahr 2019

Aktion Licht von Bethlehem 2019

Auch in diesem Jahr nhaben wir natürlich wieder an der Aktion teilgenommen und sind nach Speyer gefahren um das LIcht in der dortigen Gedächtniskirche in Empfang zu nehmen.

Dieses Jahr allerdings nicht nur stammesintern mit dem Zug, sondern mit 4 Bussen vollbesetzt mit Pfadfindern aus dem DPSG Bezirk Saarpfalz.Die Unterstützung durch Zuschüsse des Landes, über das Projekt "Bündnis für Demokratie" machte dies möglich.

Es war wiederum ein sehr schöner Tag in Speyer und natürlich war es etwas ganz besonderes mal wieder mit einer so großen Gruppe von Pfadfindern unterwegs zu sein.

Das perfekte (faire) Dinner

Essen ist toll. Kochen ist toll. Übernachtungen sind toll. Fairtrade ist toll.

Was läge also näher als alle diese Punkte zuv erknüpfen. Genau das hat unser Stamm am vorigen Wochenende getan. WIr verarbredeten uns zu einem Kocharbend mit anschließendem Filmabend und Übernachtung in unseren Gruppenräumen.

Ein perfektes Dinner sollte es werden, aber auch ein faires. Deshalb haben wir nach Möglichkeit (ist ja inzwischen sehr viel möglich) nur zu fairen Produkten gegriffen. Passend zu unseren noch immer laufenden Projekten zu den Themen Schokolade und Bananen, wurden auch die Rezepte ausgewählt und die Meute in 3 Gruppen/3 Gänge aufgeteilt.


               Gang 1: Kürbissuppe mit Aprikosen und Schokolade

               Gang 2: Gemüsereis mit Kochbananen und Putenbrust

                Gang 3: Mousse au Chocolat aus Gepa Schokolade und mit fairen Bananen

Natürlich hat das Kochen (so chaotisch wie es war) spaß gemacht und alle haben mit angepackt so das wir fast pünktlich unser Essen genießen konnten.

Außerdem war es sehr hilfreich das die Wölflinge und Jupfis auch einmal erleben konnten das fairtrade Produkte eben nicht nur bedeutet "Schokolade und Bananen", sonder dass man damit auch richtig kochen kann.

Nach der anstrengenden Kochorgie ließen wir den Abend beim Film "Charlie und die Schokoladenfabrik" ausklingen.


Gut Pfad

UNSER SOMMERLAGER 2019 IN ZEELAND

 

Faires Pfingstlager

Wie in jedem Jahr, so fand auch diese Jahr an Pfingsten wieder das traditionelle Pfingstlager der niederwürzbacher Pfadfinder statt.

Als Lagerplatz diente uns wiederum das Gelände des Vogelschutzvereins im Seelbachtal wofür wir uns recht herzlich bei diesem bedanken möchten.

Das Motto war in diesem Jahr „vollKOSTbar“ und folgte damit der gleichnamigen Jahresaktion der DPSG. In Übereinstimmung mit unserem Ziel Fairtrade-Stamm zu werden galt es diesmal, wo immer möglich, nur fair gehandelte oder bio Produkte zu kaufen.

Dadurch gestaltete sich der Einkauf der Lebensmittel zwar etwas komplizierter, war aber dennoch machbar und es hat auch Spaß gemacht sich wieder einmal etwas genaue mit diesem Thema zu befassen.

Abgerundet wurden die fairen Mahlzeiten schließlich durch entsprechende Spiele um bei den Kindern noch mehr die Bedeutung von fairtrade und bio zu verankern.

Letztendlich war uns auch das Wetter wieder holt und wir konnten ein weiteres schönes Pfingstlager erleben.

Gut Pfad 

72 Stunden-Aktion der Pfadfinder Niederwürzbach

In diesem Jahr hat unser DPSG Stamm Niederwürzbach an der 72 Stunden-Aktion des BDKJ Speyer teilgenommen und versucht mit eigenen Projekten die Welt ein Stück besser zu machen.

Nach der Eröffnungskundgebung, die für uns in Homburg stattfand, ging es los.

Das Ziel: „Rettet die Wildbienen“. Mittlerweile ist es zwar kein Geheimnis mehr,

wie wichtig Bienen für das Leben, wie wir es kennen, sind, aber dadurch hat sich nichts am Problem des Bienensterbens geändert.

Wegfall von Lebensraum, fehlen von „Futterpflanzen“ und unnötiger/überhöhter Einsatz von Pestiziden setzen unseren kleinen Freunden immer schwerer zu.

Nicht alle dieser Probleme konnten wir im 72-Stunden Format angehen. Aber zumindest wollten wir die Wohnungsnot und Nahrungsmittelknappheit etwas mindern.

Maßnahme 1: „Samenbomben“, weniger martialisch als es sich anhört, handelt es sich hierbei um ein Gemisch aus Blumenerde, Ton, Lehm und diversen Blumensamen. Zu mehreren Dutzenden haben wir diese nach dem Gottesdienst verteilt, in der Hoffnung bei den Gemeindemitgliedern eine möglichst schöne, bunte und schmackhafte Blumenwiese für die Bienen zu erzeugen.

Maßnahme 2: Bau eines Hochbeets an der Kirche. Nach Fertigstellung und Befüllung (da passt doch mehr rein als gedacht), wurde es mit, von den Kindern selbst ausgesuchten, bienenfreundlichen Blumen bepflanzt.

Maßnahme 3: Essen und Schlafen, eine unschlagbare Kombination! Was lag also näher als der Bau eines Bienenhotels gleich neben dem erwähnten Hochbeet. Noch vor der Fertigstellung wurden die diversen Zimmer verschiedener Größen bereits stark von anreisenden Gästen in Anspruch genommen und erste Brutkammern verschlossen. Anmerkung: Wir hatten zwar auf baldige Einwohner gehofft, aber dass diese sich gleich so schnell und in solcher Anzahl einstellen, hätten wir nicht gedacht.

Maßnahme 4: Bau eines noch größeren Bienenhotels (Spitzname Goliath) für die Blumenwiese im Niederwürzbacher Wiesental zwischen Spielplatz und Rot-Kreuz Haus.

Maßnahme 5: Weitere Aufklärung/Sensibilisierung unserer Teilnehmer sowie unseren Freunden vom Stamm Rohrbach, für die Wichtigkeit der Bienen/Wildbienen durch den Vortrag eines Fachmannes vom NABU St.Ingbert, der uns auch bezüglich Standort, Bauweise und Füllmaterial der Bienenhotels eine unschätzbare Hilfe war.

Weiterhin durften wir auch bei der Gärtnerei Zeller noch einem Vortrag zum Thema „Blumen und die Bedeutung der Bienen für die Pflanzenwelt“ lauschen.

Ergänzt wurden die Aktionstage von mehreren leckeren, „Honig-versüßten“ Speisen zur Stärkung.

Fazit: Ein spannendes, schweißtreibendes, spaßiges und hoffentlich lohnendes, langes Wochende im Zeichen der Weltverbesserung. Die Kinder haben sich wirklich viel Mühe gegeben und waren mit ganzem Herzen bei der Sache und das sieht man den Projekten auch deutlich an. Natürlich werden wir alle Projekte auch weiterhin betreuen.

Unser besonderer Dank gilt der jungen Biosphäre Bliesgau für die Förderung der Aktion, unseren Nachbarn und Gemeindemitgliedern für die zahlreiche spontane Hilfe vor und während der 72 Stunden und natürlich auch für Materialspenden wie z.B. Zitronen zur Verpflegung oder Dachschindeln von einer Dachdeckerei. Ohne diese Hilfe wäre das Ganze so nicht zu realisieren gewesen. Vielen Dank!


Gut Pfad

erstellt von Martin Kropp/Ramona Gebhardt