Unsere vergangenen Aktivitäten

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Hike 2015

Auch in diesem Jahr fand wieder unser jährlicher Hike statt. In der Zeit vom 17.10.15 bis zum 20.10.15 war eine kleine Gruppe von 11 unserer Pfadfinderinnen und Pfadfinder wieder unterwegs auf Schusters Rappen.

Im Gegensatz zu den vorherigen Jahren waren wir dieses mal allerdings nicht unterwegs in den Weingebieten des Pfalz oder der Rheinebene. Getreu dem Motto: „Warum in die Ferne schweifen; wenn das Gute liegt so nah“ – waren wir dieses Jahr unterwegs in unserer eigenen Pfarrei.  Pünktlich um zehn Uhr samstagmorgens ging es los, von Niederwürzbach durch den Wald hindurch bis nach Lautzkirchen. Im dortigen Pfarrhaus verbrachten wir die erste Nacht und erholten uns, und vor allem unsere Füße, von den Tageskilometern.

Nach dem Frühstück und dem obligatorischen Besuch der Messe ging es zunächst auf den Kirchberg über dem Dorf und anschließend durch das Grumbachtal zum sonntäglichen Tagesziel Bierbach. Dort durften wir wiederum in der Unterkirche nächtigen.

Die dritte Etappe führe dann durch den Kirkeler Wald hindurch nach Kirkel selbst. Nach einer erholsamen Nacht im Pfarrhaus ging es dann an die letzten Kilometer. Wiederum durch den Kirkeler Wald und über den Sägeweiher zurück zum Pfarrhaus Niederwürzbach.

So nahm ein weiterer Hike sein erfolgreiches Ende und wiederum ohne große Blessuren. Für den ein oder anderen mit schmerzenden Füßen und Gelenken zwar, aber bereichert durch die Erfahrung etwas geschafft zu haben, durch die vielen schönen Eindrücke der Strecke und glücklich über die gestärkte Kameradschaft die eine solche Mehrtages-Wanderung immer mit sich bringt.

Abgesehen davon können wir jedem nur empfehlen sich auch einmal in seiner eigenen Nachbarschaft umzuschauen. Den Großteil unseres Lebens verbringen wir in und um unsere Heimatdörfer, trotzdem kennen viele von uns ihre beliebten Urlaubsregionen weitaus besser als den Wald 100 Meter neben dem eigenen Wohnhaus. Mit offenen Augen und Herzen eröffnen sich einem gänzlich neue Blickwinkel auf die Heimat, und das fast gänzlich ohne Kosten. Im Gegensatz zu einem teuren Urlaub in der Ferne.

Versuchen Sie es!


Gut Pfad

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Mit den Pfadfindern des Bezirks Saarpfalz nahmen auch wir, die Pfadfinder aus Niederwürzbach, an der Tagesfahrt nach Bitche teil.


Am Sonntag, den 13.09.2015 fand der Bezirkstag der DPSG Bezirk Saarpfalz statt. Schon morgens machten sich die Niederwürzbacher Pfadfinder  zusammen mit anderen Pfadfindern aus Homburg Zentral, Jaegersburg, Heckendalheim und Kirrberg auf den Weg nach Bitche. Dort wurde die imposante Zitadelle besichtigt und am Nachmittag( bei sogar schönem Wetter) vertrieb man sich die Zeit mit Großgruppenspielen, welche in einer großen  Gemeinschaft besonders viel Spass machen.

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Hike Oktober 2013





Hier wollen wir von unserem vor langer Zeit stattgefundenen Hike in der Pfalz berichten.Von Samstag bis Dienstag Abend, 19. - 22.10.2013, waren wir endlich mal wieder auf Wanderschaft.


Wie jedes Jahr sind wir vier Tage lang in der Pfalz umhergewandert.Begonnen hat es am Samstag Morgen mit der Zugfahrt von Würzbach nach Landau. Dann ging es auch schon los. Mit ca. 11 kg Gepäck beladen ging es am ersten Tag etwa 15 km weit zuerst durch Stadtgebiet.   Dann folgte jedoch endlich die "Wildnis". Was in der Pfalz so viel bedeutet wie Weinberge. Zum größten Teil jedenfalls,nur gelegentlich unterbrochen von einigen Feldern mit Mais, Kohl usw. Bei strahlendem Sonnenschein ließ es sich natürlich auch immer wieder schön am Wegesrand pausieren und die Natur genießen.  Das schlug sich natürlich auch in der Marschzeit nieder und so kamen wir erst gegen sechs Uhr Abends in Herxheim an.Übernachtet haben wir in den Gästezimmern des Pfarrers vom St. Paulus Stift. Eine der ersten Einrichtungen Deutschlands, die sich, bereits seit 1896, um Behinderte Menschen kümmert. Zu einer Zeit also, als man sich für ein behindertes Kind schämen musste und es üblich war, diese wenn möglich einfach sterben zu lassen, weil sie nicht als Mitmenschen, sondern als Bremsklotzangesehen wurden.   Der Pfarrer vor Ort war ein überaus gläubiger, glaubwürdiger und freundlicher Mann, der uns mit offenen Armen und einer nicht selbstverständlichen Herzlichkeit empfangen hat und der einmal mehr zeigt wie ungerecht es ist, wenn die gesamte Kirche in Deutschland überall nur noch kollektiv verdammt wird. Wer mehr über die Arbeit des Stifts erfahren möchte, klickt hier !  Am nächsten Tag ging es, diesmal hauptsächlich durch Wälder, weiter nach Billigheim, was etwa 13 km von Herxheim entfernt lag.Leider war unsere Wanderkarte nicht ganz korrekt, denn einige Wege hörten plötzlich mitten im Wald auf bzw. es gab sie erst gar nicht. Wenn man mit so viel Gepäck einen ganzen Kilometer Umweg laufen muss, weil ein angeblich "offizieller Wanderweg" plötzlich mitten im Wald in einem Gestrüpp endet, dann ist das kein Spaß...  Wie auch immer, wir haben uns einen neuen Weg gesucht und wir haben das Ziel auch erreicht, allerdings erst bei Einbruch der Dämmerung.Wiederum wurden wir im kleinen Pfarrhaus herzlich in Empfang genommen und auch sogleich mit Getränken, kleinen Leckereien und Informationen versorgt. Eine wahre Wohltat nach einer langen Wanderung bei Wind und Regen. Der dritte Tag führte uns in einer 10km Etappe (ihr seht schon, die Strecken werden immer kürzer :-) ) von Billigheim nach Arzheim. Diese Strecke war wohl die schönste der ganzen Tour. Überwiegend in den Weinbergen gelegen, führte sie uns nämlich über mehrere Anhöhen, von denen aus man die ganze Gegend sehr schön im Blick hatte. Auch das Wetter war uns wieder gewogen und so kamen wir auch pünktlich um kurz vor sechs am Ziel an, wo man uns wiederum herzlich begrüßte und sogar mit selbst gebackenem Schokoladenkuchen versorgte.   Der letzte Tag war dann mehr ein kleiner Spaziergang, denn von unserem Ziel Landau trennten uns morgens nur noch 5km.Danach folgte noch der obligatorische Stadtrundgang und danach die übliche Tortur, die eine Fahrt mit der deutschen Bahn eben ausmacht.  Zusammenfassend können wir sagen, dass es wiedermal eine tolle Tour war, mit netten neuen Bekanntschaften und Erfahrungen. Man lernt auf so einer Wanderung viel über sich selbst und seinen Körper und wer in den Genuss von christlicher Nächstenliebe kommen will, der sollte vielleicht einfach mal etwas aus dem Alltag ausbrechen und danach suchen. Auch wenn es leider nicht immer so ganz einfach ist und sich einem auch Hindernisse in den Weg stellen. Es ist immer wieder ein tolles Erlebnis.    


Gut Pfad
Martin Kropp

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Erstellt von Ramona Gebhardt/Martin Kropp